Tai Chi für Kinder

Tai Chi für Kinder - mit Übungen, Spielen, Basteleien, Phantasiereisen und Geschichten für Kindergarten, Schule, Verein oder daheim. Von der Vorschule bis zur 2. Grundschulklasse.

Kinder brauchen Bewegung, um sich gesund zu entwickeln. Genauso wichtig sind aber auch Ruhe und Körperwahrnehmung, um sich selbst zu erfahren und mit dem täglichen Ansturm von Reizen umgehen zu können.

Tai Chi hilft das eigene Körpergefühl zu entdecken, das Körperbewusstsein zu entwickeln und die Körperwahrnehmung zu schulen. Auch Kindern, die sich weder für Sport noch für Wettkampfsportarten interessieren, wird mit diesem Buch eine Bewegungswelt eröffnet, die sie mit eigener Phantasie und Freude füllen können.

Die sanften Bewegungen schulen Gleichgewicht und Beweglichkeit, lockern, dehnen, kräftigen und fördern in hohem Maße Konzentration und Koordination. Kinder werden dazu angeregt, eigene Wege zu gehen - ohne vorgefertigtes Spielzeug, mit offenen Augen, von der Natur lernend.

Nach dem Erlernen der Grundprinzipien stehen den Kindern die Welt des Tai Chi und die des Qi Gong offen.

Das Spiel der 5 Tiere (Das Spiel des Bären, Kranichs, Tigers, Hirschen, Affen) zeichnet sich durch große Lebendigkeit und Vielfalt aus. Die Nähe der Übung zur Natur und der Tierbewegungen lassen beim Üben viel Freude und großes Wohlbefinden aufkommen.
Die Natürlichkeit und Geschmeidigkeit mit der Tiere ihre Bewegungen ausführen, nehmen wir uns zum Vorbild. Wir aktivieren durch diese Übungen in uns selbst latent vorhandene Wesensmerkmale, wie Furchtlosigkeit, Gewandtheit, Tapferkeit, Lebendigkeit. Während unserer Übungen leihen wir uns von entsprechenden Tieren ihre tollen Eigenschaften.

Hier sind noch weitere Übungen aufgelistet, die wir gerne mit den Kindern spielerisch praktizieren, die vor allem der Aggressions- und Stressbewältigung dienen:

Schattenboxen und Schattentreten: Das Kind boxt gefolgt von einem Schrei seinen imaginären Feind mit der Faust oder führt einen gezielten Tritt aus. Spannungen und Aggressionen werden in diese Bewegung gelegt, verarbeitet und somit im sozialen Umfeld unterbunden.

Holz hacken: Das Kind steht mit gegrätschten Beinen und streckt beim Einatmen seine Hände über den Kopf. Beim Ausatmen lässt dieses die Hände mit einem lauten „ha“ zwischen die Beine fallen.

Kissenschlagen: Es wird bei großer Spannung oder Wut mit dem Ausatmen auf ein Kopfkissen geschlagen.

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