Tai Chi für Erwachsene

Tai Chi Chuan ist eine chinesische innere Kampfkunst (Nèijiaquán) und wird allgemein als die höchste oder ultimative Hand-/ Faust- bzw. Kampfkunst übersetzt.
Von außen betrachtet handelt es sich um langsame, weiche und fließende Bewegungen in aufrechter Körperhaltung.
Das Bewusstsein ist dabei nach innen gerichtet. Es ist nicht damit beschäftigt, etwas darstellen zu wollen, sondern mit der Bewegung zu harmonieren.

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Tai Chi Pekingform
Was versteht man unter der Peking-Form? Als Pekingform bezeichnet man die 24 Folgen des Tai-Chi-Quan, die im Jahre 1956 geschaffen wurde.

Vom Nationalsportkomitee der VR China wurde die Peking-Form 1956 aus den verschiedenen Tai-Chi-Formen zusammengestellt. Als Grundlage diente die traditionelle Langform des Yang-Tai-Chi, die länger und schwieriger ist.

Tai Chi Pekingform : Ablauf der Peking-Form/ Figuren/ Reihenfolge

1. Das Qi wecken 11. Die Peitsche (4)
2. Die Mähne des Wildpferdes teilen (links, rechts, links) 12. Hoher Schlag auf das Pferd
3. Der Kranich breitet seine Flügel aus 13. Tritt mit der rechten Ferse
4. Knie streifen 14. Den Gegner auf die Ohren schlagen
5. Die Laute spielen 15. Drehen und mit der linken Ferse treten
6. Den Affen abwehren 16. Die Schlange kriecht hinunter (links)
7. Pack den Vogel am Schwanz (links) 17. Die Schlange kriecht hinunter (rechts)
8. Pack den Vogel am Schwanz (rechts) 18. Die Weberin (links und rechts)
9. Die Peitsche (1) 19. Die Schätze am Meeresgrund sammeln
10. Die Wolkenhände 20. Fächer falten
    21. Drehen, blockieren, parieren und Fauststoß
    22. Abgrenzen
23. Kreuz
24. Abschluss

In langsamen und fließenden Bewegungsabfolgen (Formen) wird geübt, Bewegung und Ruhe zu verbinden. Partnerübungen helfen, die Bewegungsprinzipien besser zu verstehen.
Tai Chi Chuan als innere Kampfkunst ist eine körperliche und geistige Schulung, in der wir lernen, wie innere und äußere Konflikte entstehen und durch welches Verhalten wir sie auflösen können.

Achtsamkeitsschulung verbessert die Fähigkeit zur Konzentration und zur Wahrnehmung des eigenen Körpers, um ihn effektiv und ohne unnötigen Kraftverschleiß einsetzen zu können.
Körper und Geist wirken zusammen. Der Körper wird beweglicher, die Atmung vertieft sich und der Geist wird ruhiger und klarer.

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